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Sonntag, 18. November 2012

Vanillekipferl

Der Klassiker zur Weihnachtszeit. Diese Plätzchen sollten auf keinem süßen Teller fehlen. Mit Sicherheit gibt es unzählige Rezepte mit kleinen Nuancen Unterschied. Ich habe mein Rezept irgendwann mal handschriftlich erfasst und keine Ahnung mehr, wer mir das Rezept weitergegeben hat.


Wichtig ist auf jeden Fall, dass man sich die Mühe macht, die Kipferl von Hand zu formen. Der Lohn sind herrlich mürbe Kipferl, die sicher viele Leckermäuler begeistern werden. 

Zutaten:
260 g Mehl
1 Eigelb
1 Prise Salz
1 Vanilleschote
80 g Puderzucker
100 g gemahlene Mandeln (meine waren mit Schale gemahlen)
200 g Butter
Mehl zum Formen

Zum Bestreuen:
4-5 EL Vanillezucker
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:
Das Mehl sieben. In die Mitte eine Vertiefung drücken und das Eigelb, Salz, das ausgeschabte Vanillemark, den Puderzucker (sieben, falls er zu viele Klümpchen hat) die Mandeln und die in Flöckchen geschnittene gekühlte Butter hinzufügen. 
Alles zügig miteinander verkneten. 
Teig mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. Einfacher wird es, wenn man den Teig gleich zu Rollen formt von ca. 1 cm Durchmesser (kommt auf den Platz im Kühlschrank an). 
Nach der Ruhezeit den Ofen auf 200 Grad vorheizen.
Zunächst Rollen formen und gleich große Stücken abschneiden. Diese an den Schnittenden noch einmal vorsichtig rollen, so dass sich die Enden verjüngen. Leicht zum Halbkreis formen und aufpassen, dass der gekühlte Teig nicht bricht beim Biegen. 
Die Kipferl auf das mit Backpapier ausgelegte Blech legen. Backzeit ca. 12 Minuten, Sichtkontrolle schadet nicht! 
Die noch heißen Kipferl vorsichtig in den Vanillezucker drücken. Nach dem Abkühlen mit Puderzucker überstäuben. 


Mittwoch, 14. November 2012

Kokosmakronen

Ich liebe Kokosmakronen! Sie sollen saftig und aromatisch sein und möglichst nicht zu süß. Für die Weihnachtsbäckerei habe ich bereits ein anderes Rezept ausprobiert und war sehr enttäuscht, als ich genussvoll in die Makrone biss: Süß war sie, aber nicht saftig. Eher sogar trocken und irgendwie pappig. 



Dann stieß ich bei meinen Recherchen auf das Video von Christine Bergmayer von essen & trinken. Wie jetzt? Das Eiweiß mit den Kokosraspeln und dem Zucker zunächst im Topf erhitzen? Dann würden die Kokosmakronen besonders saftig werden? So einfach?

Also los, Zutaten in den Topf, alles erhitzt und gerührt. Dann aufs Blech als Häufchen, backen, fertig.  Und soooo super! 

Für meinen Test habe ich zunächst die Hälfte der angegebenen Mengen verwendet und konnte damit ein Blech mit Kokosmakronen backen. 

Zutaten:
100 g Kokosnussraspel
100 g Zucker
1,5 Eiweiß 

Zubereitung:
Den Ofen auf 190 Grad vorheizen. 
Die Kokosnussraspel mit dem Zucker, dem Eiweiß und der Prise Salz in einen Topf geben und langsam unter Rühren erwärmen. 
Die Masse sollte sich beim Prüfen mit dem Handrücken deutlich erhitzt anfühlen. Angegeben ist eine Temperatur von 60 Grad. 
Sehr schön zu sehen ist das in dem Video. Frau Bergmayer begeistert mich immer wieder damit, dass Backen so easy sein kann. 

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Mit zwei Teelöffeln kleine Teighäufchen direkt auf das Backpapier oder kleine Oblaten setzen.

Ca. 12 - 14 Minuten backen, abkühlen lassen... Und naschen!



Kokosmakronen schmecken nicht nur zur Weihnachtszeit. Sie sind also jederzeit auch ein hübsches Mitbringsel. 



Dienstag, 13. November 2012

Pfefferkuchen

Hin und wieder hole ich mein altes Backbuch aus dem Regal, das ich mir als junge Ehefrau und Backanfängerin mal gekauft hatte. Die erste Auflage von "Das Backbuch" wurde 1967 verlegt. Ich hatte schon damals die 21. Auflage. Beim Durchblättern interessieren mich immer die Klassiker, jetzt zur Zeit natürlich besonders im Kapitel "Weihnachtsgebäck". Mein heutiges Rezept hat es auf jeden Fall in die Hitliste geschafft - der Pfefferkuchen.


Zutaten:
62 g Honig
63 g Zuckerrübensirup (dunkel)
60 g Zucker
50 g Butter
250 g Mehl
10 g Pfefferkuchengewürz
1 Prise Salz
2,5 g Pottasche
2,5 g Hirschhornsalz
1 EL Rum (oder Kaffeelikör oder Milch)

Zubereitung:
Sirup, Honig, Zucker und Butter gemeinsam in einem Topf erhitzen. Die Triebmittel Pottasche und Hirschhornsalz getrennt jeweils in einem EL Rum (oder Milch oder Kaffeelikör) auflösen. Die abgekühlte Sirup-Honig-Masse abkühlen lassen und mit den anderen Zutaten verkneten. 


Den Teig in einen Behälter füllen ( es bietet sich an, diesen Behälter dünn mit Öl auszustreichen bzw. mit Trennspray einzusprühen). Dem Teig nun eine Ruhe von mindestens einem Tag gönnen. Mein Teig lagerte 5 Tage im Kühlschrank, bevor ich ihn verbacken habe.


Am Backtag den Teig aus dem Kühlschrank holen und Zimmertemperatur annehmen lassen. Frisch aus dem Kühlschrank ist der Teig sehr hart und läßt sich kaum ausrollen. 

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen (keine Umluft). Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Nun einen Gefrierbeutel aufschneiden, einen Teil vom Teig abschneiden und in der Tüte ca. 0,5 cm dick ausrollen. Der Vorteil: Der Teig klebt nicht an der Teigrolle und nicht auf der Arbeitsplatte. Dann Sterne, Herzen oder andere Formen ganz nach Gusto ausstechen.

Die Pfefferkuchen mit etwas Abstand auf das Blech legen und ca. 10 min. backen. Nicht zu lang, sonst werden sie hart! 

Die Oberfläche der Pfefferkuchen kann nun unterschiedlich behandelt werden. Ich habe eine Hälfte noch heiß dünn mit Zuckerguss bestrichen.

Dafür braucht man:
125 g Puderzucker
1,5 EL heißes Wasser
Schnell klümpchenfrei verrühren und die noch heißen Pfefferkuchen damit dünn einpinseln.

Den anderen Teil habe ich zunächst mit erhitztem Johannisbeergelée bestrichen und trocknen lassen. Danach habe ich sie in geschmolzene dunkle Schokolade getaucht und wieder gut trocknen lassen. 

Dafür braucht man:
1 Tafel Schokolade (70% Kakao)
Die Schokolade in kleine Stückchen brechen und in eine kleine Schüssel geben. Diese Schüssel auf einen kleinen Topf stellen bzw. so einhängen, dass der der knapp mit Wasser bedeckte Boden des Topfes nicht berührt wird. Das Wasser erhitzen und die Schokolade über dem  Wasserdampf, langsam schmelzen. Die Schokolade darf dabei nicht zu heiß werden, denn sonst wird sie trocken und stumpf.

Die fertigen Pfefferkuchen nun in einer Blechdose oder einer anderen gut verschlossenen Dose lagern. Und auch hier zahlt sich wieder Geduld aus: Meine ersten Test-Pfefferkuchen schmeckten nach gut einer Woche weitaus besser als gleich nach dem Backen. 

Und das Urteil meiner Tochter: Sehr lecker und sehr würzig. Sie wünscht sich die Pfefferkuchen in kleineren Formen. Ihr Test-Pfefferkuchen war ein handflächengroßer schokolierter Elch, den sie nur zur Hälfte schaffte. Der Pfefferkuchenmann blieb noch heil. Oder ist es doch eher ein Pfefferkuchenmädchen? Auf jeden Fall ist die kleine Zuckerschnute in unserer Familie an diesem Weihnachten noch zu klein, um mit ihren kleinen Zähnchen diesem Pfefferkuchenmännlein den Garaus zu machen ;-)



Ach ja... die Deko. Der Zuckerguss war süß und klebrig und ich konnte die feinen Linien nicht so genau zeichnen, wie ich es mir gedacht hatte :-) Mir ist das ohnehin zu süß, aber für alle, die jetzt genau wissen wollen, wie man diesen dicken Zuckerguss herstellt - Royal Icing - hier ist das Rezept. Und an der Stelle mal wieder meine tiefe Bewunderung für Steph vom Kleinen Kuriositätenladen. Ihre Gingerbreadmännchen sehen perfekt aus!

Royal Icing:
1 Eiweiß
1 TL frischer Zitronensaft
250 g Puderzucker
1 Messerspitze Backpulver

Das Eiweiß mit dem Zitronensaft steif schlagen. Den Puderzucker mit dem Backpulver vermischen und während des Rührens einrieseln lassen. Diese Masse in einen Spritzbeutel einfüllen und mit feiner Lochtülle die Verzierungen an den Pfefferkuchen (oder Lebkuchen oder anderen Keksen) anbringen. Das Royal Icing wird schnell fest, also ist ein zügiges Arbeiten erforderlich. Viel Spaß!

Donnerstag, 8. November 2012

Espresso-Baisers

Das Probebacken für Weihnachts-Plätzchen geht weiter. Ich bin dabei, Rezepte zu finden und zu testen, die in unserer Familie "für lecker befunden" werden. Gute Chancen haben Rezepte, die ohne künstliche Farbstoffe auskommen (weder im Teig noch in der Glasur), die meine Großmutter schon kannte, die einen einfachen puren Geschmack haben, die eine alte Rezeptur mit nicht mehr ganz üblichen Zutaten haben (Pottasche, Hirschhornsalz, Zuckerrübensirup u.ä.). Und dann sollen sie auch noch gelingsicher sein. Nichts wäre schlimmer als ein trauriges Kindergesicht, weil die Plätzchen nicht so gut schmecken wie im letzten Jahr :-) Unser Enkelchen ist erst wenige Wochen jung, es ist also noch etwas Zeit zum Üben ;-)
Daher habe ich hier mit diesen Espresso-Baiser eher etwas für übermüdete Eltern. Ein Ganzjahres-Leckerli zur Tasse Kaffee, zur heißen Milch oder Schokolade.



Zutaten:
1 Eiweiß
45 g feiner Zucker 
1 kleine Prise Salz
2 g lösliches Espresso-Pulver (z.B. in einem Stick schon abgepackt für eine Tasse) 

Zubereitung:
Eiweiß mit der kleinen Prise Salz gut schaumig schlagen, aber noch nicht ganz fest. Den Zucker mit dem Espresso-Pulver vermischen. Dann langsam die Zucker-Espresso-Mischung einrieseln lassen und weiter schlagen bis ein schnittfester Schnee entstanden ist. 

Den Ofen auf 120 °C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Baisermasse in einen Spritzbeutel füllen und mit der Sterntülle ca. 3 cm lange Streifen mit "Zipfel" auf das Blech spritzen.
Die Baiser verändern sich während der Backzeit (besser Trocknungszeit) nicht in ihrer Größe. Es muss also nicht unnötig viel Abstand zwischen den Baiser eingehalten werden. 
Ca. 2,5 Stunden bei milder Hitze trocknen lassen. Die Baiser sollen keine Farbe bekommen. 

Nach dem Backen vorsichtig vom Backpapier lösen und auf einem Gitter auskühlen lassen. Sollten sie nicht gleich verzehrt werden, in einer gut luftdicht abschließenden Dose aufbewahren. Vorsicht beim Einfüllen in die Dose! Die feinen Spitzen vom Aufspritzen brechen sehr leicht (siehe Baiser rechts)  :-(


Donnerstag, 25. Oktober 2012

Russisch Brot

Russisch Brot habe ich als Kind schon geliebt. Allerdings dachte ich damals auch immer, dass man diese Leckerei nur kaufen kann. Irgendwie habe ich nie ernsthaft einen Gedanken daran verschwendet, ein Rezept dafür zu suchen. Nun habe ich aber in Vorbereitung auf die Weihnachtsbäckerei meine Rezeptsammlung durchstöbert und bin auf eine einzelne Seite aus der Zeitschrift "freundin" aus dem Jahr 2009 gestoßen, die ein Rezept für Russisch Brot vorgestellt hat. Die Zutaten waren alle im Hause, also schnell ans Werk! Mein erster Versuch ist auch schon recht vielversprechend geworden.

Russisch Brot aus eigener Produktion - ein perfekter Ganzjahreskeks

Laut Wikipedia ist nicht mehr ganz nachzuvollziehen, woher das Russisch Brot wirklich kommt und warum es so heißt. Nachlesen kann man hier.

Zutaten (für 1 Blech): 
2 Eiweiß
1 Prise Salz
65 g Zucker
1/2 Päckchen Vanillezucker
1/2 TL gemahlener Zimt
1/2 EL Kakao
1/2 EL Zuckerrübensirup
75 g Mehl
4 EL Puderzucker für den Guss

Zubereitung:
Eiweiß  mit der Prise Salz zu Schnee schlagen. Wenn er beginnt, fest zu werden, nach und nach den Zucker einrieseln lassen.
Zimt, Kakao und Vanillezucker vermengen und mit dem Mehl vermischen. Den Sirup (der recht zähflüssig ist) noch zum Abschluss mit dem Mixer unter den Eischnee rühren. Dann das Mehlgemisch vorsichtig mit einem großen Löffel oder Teigschaber unterheben und zu einer glatten Masse verarbeiten..
Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Nun mit einer glatten Spritztülle Buchstaben oder Zahlen aufspritzen. Traditionell besteht Russisch Brot aus Großbuchstaben. Das Backblech danach für 15 Minuten an einen kalten Ort stellen. In der Zwischenzeit den Ofen auf 170 °C vorheizen.
Buchstaben ca. 15 - 20 Minuten backen. Das kommt ein wenig auf den Ofen an, 15 Minuten waren bei mir zu wenig. Die Buchstaben sollen nach dem Erkalten fest und knusprig sein, bei mir waren sie zunächst noch weich und wanderten für weitere 5 Minuten in den Ofen.
4 EL Puderzucker mit 1 -2 EL Wasser verrühren und so lange kochen, bis eine klare Flüssigkeit entstanden ist. Die noch warmen Buchstaben sofort dünn damit einpinseln.
Ziel ist ein klarer Guss, bei mir zeigten sich nach dem Trocknen am nächsten Tag doch einige helle Stellen. Aber das beeinträchtigt in keiner Weise den Geschmack! Die Buchstaben wurden nach dem Foto und Aufschreiben des Textes sofort von einer Naschkatze entführt :-)

Dienstag, 24. April 2012

Eclairs

Es ist wie verhext, ich finde einfach im Moment nicht die Zeit, ein neues schönes Rezept zu posten :-( Natürlich haben wir keineswegs die Nahrungaufnahme eingestellt. Auch sind wir nicht auf Fast Food umgestiegen. Nein, natürlich kochen und backen wir täglich immer frisch. Aber die to-do-Liste für den Blog wird immer länger...

Ohje, ich weiß nicht, wo mir der Kopf steht ...

Da freut es umso mehr, wenn man mal "bebacken" wird. Ich habe ja gerade erst den Brandteig wieder für mich entdeckt und prompt bringt uns die junge Frau F. ganz wunderbare Eclairs zum Kaffee. Wie habe ich die als Kind geliebt! Ich habe sie immer bei unserem Bäcker "Zobel" in der Schnellerstraße gekauft. Und ich kann mich erinnern, dass die Verkäuferin einmal etwas empört reagierte, als ich als Dreikäsehoch "Bitte 3 Liebesknochen" verlangte. Ich habe das einfach nicht kapiert ;-)

Das Foto entstand in aller Eile, gerettet vor dem ersten Biss in diese Köstlichkeit ;-)

Das Rezept fand Frau F. hier. Sie hat sich strikt an die Vorgaben gehalten. Nur den wunderbaren Schokoguss hat sie auf der gesamten Oberfläche des Eclairs verteilt. Besonders himmlisch fand ich die Creme aus Pudding und Schmand. Im Notfall würden diese Eclairs mir auch ohne Kirschen schmecken. Vielen lieben Dank an Frau F.! In Ermangelung erntefrischer Sauerkirschen hier die Variante mit eingeweckten Kirschen. 

Zutaten für die Kirschschicht: 
2 Gläser Sauerkirschen (wir brauchen 500 g Kirschen und 200 ml Saft)
25 g Speisestärke

Zutaten für die Puddingcreme:
1 Päckchen Puddingpulver Vanille (für 500 ml Milch, zum Kochen)
350 ml Milch
75 g Zucker
250 g Schmand
1 Päckchen Sahnefestiger, wer mag

Zutaten für den Guss: 
200 g Zartbitter-Kuvertüre

Zutaten für die Eclairs (für 2 Bleche):
125 ml Mich
125 ml Wasser
1 Prise Salz
100 g Butter
200 Mehl 
4 Eier (Größe M)
 
Zubereitung:
Zunächst für die Kirschschicht den Kirschsaft kurz aufkochen. Die Speisestärke zunächst mit 3 EL Wasser glatt rühren und anschließend in die kochende Flüssigkeit rühren. Ca. 1 Minute köcheln lassen, dann vom Herd nehmen, die Kirschen unterrühren und abkühlen lassen.
Für die Puddingcreme 250 ml Milch und 75 g Zucker aufkochen. 100 ml kalte Milch mit den Puddingpulver glatt rühren und anschließend flott unter die kochende Milch rühren. Kurz unter Umrühren köcheln lassen. Zum Abkühlen in eine Schüssel füllen und mit einer Frischhaltefolie abdecken, um eine Hautbildung zu verhindern.
Den Ofen auf 225 °C vorheizen. Für die Eclairs nun 125 ml Milch, 125 ml Wasser der Prise Salz und 100 g Butter zum Kochen bringen. Dann das Mehl in einem Schwung hinzufügen und flott rühren, bis sich der Teig vom Boden löst. Den Teig  nun in eine Rührschüssel umfüllen und ein Ei sofort sehr schnell unterrühren. Dann ca. 10 min. abkühlen lassen und anschließend nacheinander die restlichen Eier unterrühren. 
Ein Backblech mit Backpapier auslegen, ein weiteres Stück Backpapier in der Größe des Backbleches vorbereiten (es sei denn man hat ein zweites Backblech, dann gleich auf dem Blech vorbereiten) und den Teig in einen Spritzbeutel mit Sterntülle umfüllen. 
Auf das Backblech 8 Streifen von ca. 10 cm Länge spritzen (2 Reihen à 4 Eclairs). Das zweite Backpapier/ Backblech ebenso vorbereiten. Bleche nacheinander 25-30 Minuten backen (Sichtkontrolle, aber Ofen nicht vorher öffnen!). Für die Variante mit nur einem Backblech: Das Backpapier mit den fertigen Eclairs vom Backblech auf die Arbeitsfläche ziehen. Das zweite Backpapier nun auf das Backblech ziehen und ebenso backen.
Die fertigen Eclairs aufschneiden und auskühlen lassen. In der Zwischenzeit den Schmand mit einem Schneebesen steif schlagen (auf Wunsch mit Sahnefestiger) und anschließend unter den Pudding heben. 
Und nun die Endfertigung: Kirschmasse auf den unteren Hälften verteilen. Die Puddingcreme in einen Spritzbeutel füllen und auf die Kirschmasse spritzen. Die unteren Hälften ca. 1 Stunde kalt stellen. 
Für den Guss die Schokolade zerkleinern und in einem heißen Wasserbad schmelzen lassen. 
Nun die oberen Hälften auf die Creme setzen und mit der Kuvertüre überziehen. Ob nun in Linien oder großflächig, ganz nach Geschmack :-)

Montag, 9. April 2012

Mini-Windbeutel

Windbeutel waren für mich schon als Kind der Inbegriff eines Alte-Damen-Kuchenteilchens. Aber aus Brandteig  werden ja auch Eclair oder Eberswalder Spritzkuchen hergestellt, die ich sehr gerne mag. Besser noch: Die Paris-Brest, die ich in der Bretagne so geliebt habe. Hatte meine Großmutter nicht hin und wieder bedauert, dass Brandteig so sensibel reagieren kann und nach dem Backen zusammenfällt? Mein erster Versuch galt den köstlichen Chouquettes, die Aurélie vorgestellt hat. Eine gute Idee, für die österliche Kaffeetafel. So dachte ich jedenfalls und war dann doch vom Ergebnis ein wenig enttäuscht :-(


Unser Sohn fand sie sehr lecker und hat sich um die verunglückten Teilchen "gekümmert". Ich startete einen zweiten Versuch mit einem Rezept aus meinem Backbuch mit den Klassikern aus der Kindheit: Das "DDR-Backbuch". Und es geht doch! Entweder lag es an der minimal veränderten Rezeptur, eher aber am etwas mutigeren Backen.


Zutaten:
200 g Wasser
100 g Butter
1 Prise Salz
100 g Mehl
3 Eier
1/2 TL Backpulver

Zubereitung:
Den Backofen auf 225 °C vorheizen.

Wasser mit der Butter in einem Töpfchen zum Kochen bringen. Das Mehl hinzufügen und schnell unterrühren, bis sich der Teig zu einem Kloß formt und weiße Spuren auf dem Topfboden zu sehen sind.
Den Topf von der Herdplatte nehmen und ein Ei flott unterrühren. Etwas abkühlen lassen. Ich habe den Teig in meine Küchenmaschine umgefüllt und nacheinander die anderen beiden Eier gut untergerührt. Das Backpulver nun am Schluss ebenfalls rasch unterrühren.
Den Teig in eine Tortenspritze füllen und mit gutem Abstand auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech spritzen. In den Backofen schieben und 10 min. bei dieser Temperatur backen lassen. Anschließend die Temperatur auf 175 °C reduzieren und weitere 15 min. backen lassen. WICHTIG: Die Ofentür nicht öffnen!
Die Teilchen auf ein Kuchengitter setzen, sofort aufschneiden und auskühlen lassen. Dann kurz vor dem Servieren mit frisch geschlagener Sahne füllen und mit Puderzucker bestäuben.



Die kleinen Windbeutel können auch am nächsten Tag noch gegessen werden. Dann allerdings nicht füllen und für ca. 5 min. bei 200 °C aufbacken. Dann schmecken sie frisch aus dem Ofen. 

Fazit: Sehr lecker! Da unserem Sohn die verunglückten Chouquettes geschmacklich dennoch ein wenig besser gefielen, werde ich ein weiteren Versuch in Kürze wagen.

Baiser Grundrezept - Meringue

Ich habe erst seit Weihnachten das Backen von Baisers für mich entdeckt. Und ich bin begeistert! Eiweiß, das beim Kochen oder Backen übrig bleibt, kann eine sinnvolle Verwertung finden und es macht so gut wie keine Mühe. Hier das Grundrezept, das ich zu Ostern ein klein wenig verändert habe: Es sollten rosa Baisers werden. Dafür hatte ich noch rote Lebensmittelfarbe, die eigentlich für Macarons gedacht war. Es handelt sich dabei um ein rotes Pülverchen, das sich wegen der Konsistenz natürlich hervorragend für das Einfärben des Eischnees eignet. Eine Messerspitze davon reichte aus.


Zutaten:
3 Eiweiß
1 Prise Salz
120 g Zucker
60 g Puderzucker
1 EL Speisestärke


Zubereitung:
Ofen auf 90°C vorheizen. Das Backblech mit Backpapier auslegen. Nun das Eiweiß schlagen und nach und nach den Zucker einrieseln lassen. Der Eischnee sollte schnittfest sein.
Zum Abschluss und zur Stabilisierung des Eischnees Puderzucker mit Speisestärke auf den Eischnee stäuben (ich streiche die Puderzucker-Stärke-Mischung durch ein Sieb) und vorsichtig unterheben.

Mit einer Tortenspritze kleine Formen auf das Papier spritzen. Dabei muss man nicht auf zu viel Abstand achten, denn die Baisers sollten in ihrer Form und Größe erhalten bleiben. Durch die geringe Temperatur trocknen sie nur langsam.

3 - 4 Stunden bei dieser milden Hitze trocknen lassen. 

Luftdicht verschlossen aufbewahren. 


Sonntag, 29. Januar 2012

Baiser mit Walnuss

Schon als Kind habe ich Baisers geliebt, aber nur selten bekommen (oder täuscht mich meine Erinnerung?) Jedenfalls erinnere ich mich, dass ich strahlend einen riesengroßen Baiser wie ein Krümelmonster verputzt habe, als ich bei meinem Großvater auf dem Fahrrad saß und wir gemeinsam vom Bäcker nach Hause fuhren. Bei dem Gedanken an damals fühle ich mich noch immer wie im siebten Himmel.
Als nun heute ein Eiweiß übrig blieb, habe ich schnell ein paar kleine Leckerlis für die Tasse Kaffee in den nächsten Tagen gebacken. Vielen Dank an Frau P., von der ich die Idee übernommen habe, Walnüsse in den Baisers zu verarbeiten.

Einfach himmlisch! Ein Baiser zur Tasse Kaffee.... oder zwei...

Zutaten:
1 Eiweiß
1 Prise Salz
40 g Puderzucker
1 Handvoll Walnüsse

Zubereitung:
Das Eiweiß mit der Prise Salz aufschlagen. Den Zucker langsam einrieseln lassen, wenn der Eischnee beginnt, fest zu werden. Der Eischnee sollte schnittfest sein. Dann die grob gehackten Walnüsse vorsichtig mit einem Löffel unterheben. Auf ein mit Backpapier ausgelegten Backblech mit zwei Löffeln Häufchen setzen. Schön ist es, wenn dabei "Zipfel" entstehen. Durch die ungleichmäßig und nur grob gehackten Walnüsse konnte ich den Eischnee nicht kunstvoll mit dem Spritzbeutel auf das Backblech bringen. Aber die nun ungleichmäßig geformten Baisers haben auch durchaus ihren Charme :-)

Dann im auf 100 °C Grad vorgeheizten Ofen 2 Stunden trocknen lassen. Die Baisers sollten trocken werden, ohne dabei Farbe anzunehmen.

Gut auskühlen lassen und in einer gut schließenden Dose aufbewahren.

Diese Variante mit Walnüssen schmeckt so herrlich, weil sie nicht nur süß schmecken.

Schmecken nicht nur zur Weihnachtszeit. 
Montignac:

JA, aber mit Fruchtzucker.

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Schwarz-Weiss-Cookies mit Walnüssen

Das Weihnachts-Keks-Backen ist vorbei, aber warum sollte man nur zu Weihnachten leckere kleine Naschereien backen? Mit einigen selbst gebackenen Cookies als Mitbringsel kann man immer punkten, Schokolade mag auch (fast) jeder und somit ist dieses Rezept vielleicht eine Idee für den nächsten Besuch bei den Eltern, Freunden, die nächste Party oder einfach ein Dankeschön für einen lieben Menschen.
Gefunden habe ich es im Buch "Geschenkideen aus der Küche" von Nicole Stich & Coco Lang. Dieses Buch nehme ich immer mal wieder sehr gern zur Hand, wenn ich mich inspirieren lassen will.



Zutaten:
3 grüne Kardamomkapseln
100 g Zucker (davon 50 g für den Teig)
100 g Zartbitterschokolade (ich hatte 70% ige)
25 g Butter
1 EL Kaffeelikör
1 Ei
50 g gemahlene Walnüsse
50 g Mehl
1/4 TL Backpulver
1 Prise feines Meersalz
50 Puderzucker

Zubereitung:
Die Kardamomkapseln öffnen und den schwarzen Kern in einen Mörser geben. Mit 1/2 TL Zucker fein zermahlen. In eine Metallschüssel die in kleine Stücke zerbrochene Schokolade, den Kaffeelikör und die Butter geben und im Wasserbad zum Schmelzen bringen. Dabei hin und wieder rühren. Vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.
In der Zwischenzeit Ei und 50 g Zucker mit dem Handmixer gut schaumig rühren. Es sollte dabei eine helle und dickliche Crème entstehen. Dann die abgekühlte Schokolade unterrühren und anschließend die Walnüsse, den Kardamomzucker, Mehl, Backpulver und das Salz.
Abgedeckt 2 Stunden kalt stellen.
Backofen auf 175 °C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig zu walnussgroßen Kugeln formen und zunächst in Zucker, danach im Puderzucker wälzen. Die Kugeln sollen gut rundherum damit bedeckt sein.
Im gleichmäßigen Abstand auf das Blech setzen und ca. 15 Minuten backen. In einer gut schließenden Keksdose aufbewahren. Zwischen mehreren Keksschichten Pergamentpapier legen (oder passend zugeschnittenes Backpapier).
Varianten: Haselnüsse oder Mandeln statt der Walnüsse, Zimt und gemahlene Nelken für eine weihnachtlichen Geschmack. Für Mutige: Etwas Chili zur Schokolade geben.

Fazit: Sehr, sehr lecker. Kräftiger Schokoladengeschmack, würzig und ein wahrer Genuss zu einer guten Tasse Kaffee oder Tee.

Dienstag, 15. November 2011

Brownies

Nach diesem Rezept habe ich schon einige Male Brownies gebacken. Sie schmecken uns ganz fantastisch, sind schnell gebacken und bleiben sogar einige Tage frisch (falls mal was übrig bleiben sollte).


Zutaten:
  • 100 g Schokolade (70% Kakao)
  • 125 g Butter
  • 2 Eier
  • 200 g brauner Zucker
  • 1 x Vanillezucker
  • 125 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 200 g gehackte Walnüsse

Zubereitung:

Die Schokolade in einem Schälchen über heißem Wasser schmelzen. Ich habe dazu eine kleine Metallschüssel, die perfekt in einen ebenso kleinenTopf passt. In diesen Topf ein wenig Wasser füllen, Schälchen darauf stellen, und dann das Wasser langsam zum Köcheln bringen.

In einer Rührschüssel Eier und Zucker gut miteinander verrühren. Die weiche Butter unterrühren, die geschmolzene Schokolade und dann Mehl, Backpulver, Salz und Walnüsse ebenfalls unterrühren.

Den Teig in eine gefettete Springform füllen und 30 min. bei 190 °C backen.

Am besten schmecken die Brownies, wenn sie nicht zu lange gebacken wurden und dadurch trocken werden. Meine Großmutter hätte sie dann damals "klitschig" genannt, ich nenne es heute saftig.

Samstag, 5. November 2011

Amerikaner

Heute hat mir mein Lieblingsbäcker, Bäcker Süpke, mit seinem neuesten Beitrag "Die Amerikaner und der Kapitalismus" ganz besonders das Herz aufgehen lassen: Rezept und eine kurze Geschichte zum "echten" Amerikaner (dem Gebäck natürlich).

Da fiel mir ein, dass ich vor langer Zeit von Tante Helga (einer gebürtigen Thüringerin) auch schon einmal ein einfaches Rezept für die "echten" Amerikaner bekommen hatte. Und mit "echt" meine ich kein Rezept mit Backpulver! Ich verwende hier das Rezept von ihr, werde aber sicher auch das vom Bäckermeister nachbacken. Das Foto zum Amerikaner ist nicht schön, aber so schaut er halt aus. In Kürze werde ich versuchen, frisch gebackene Amerikaner besser in Szene zu setzen ;-)

Amerikaner, ein "echter". Mit Hirschhornsalz gebacken.

Zutaten (für ein Blech, ca. 5 - 6 Stück):
  • 210 g Mehl
  • 75 g Zucker
  • 1 TL Hirschhornsalz
  • 1 Ei
  • 1/8 l Milch
  • 30 g weiche Butter
Zubereitung:

Hirschhornsalz in der Milch gut auflösen. Alles gut miteinander verrühren.
Blech mit Backpapier belegen. Teighäufchen in gutem Abstand auf das Blech setzen (ca. 2 EL pro Häufchen).

Bei 180 °C ca. 25 min. backen. Küche gut lüften, denn beim Backen entweicht ein fast beißender Geruch vom Hirschhornsalz.

Nach dem Backen und Auskühlen die glatte Unterseite mit Zuckerguß überziehen.

Zuckerguß:

Puderzucker sieben und mit so wenig Milch verrühren, dass ein dicker Brei entsteht. Mit einem Messer die Oberfläche glatt bestreichen.

Was ist Hirschhornsalz?

Backtriebmittel Ammoniumhydrogencarbonat, auch als E 503i bekannt. Darf nur für flache Gebäcke, wie Spekulatius, Pfefferkuchen, Amerikaner o.ä. verwendet werden, damit beim Backen das Ammoniak entweichen kann.
siehe auch hier

Donnerstag, 3. November 2011

Schoko-Rum-Waffeln

80 % ige Schokolade verbacken in einer Schokowaffel .... zwar ganz und gar nicht nach Montignac ... aber sehr lecker!!


Zutaten:
  • 200 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker, besser 1 EL selbst gemachten Vanillezucker ;-)
  • 4 Eier
  • 1 - 2 EL Rum
  • 180 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 20 g Kakaopulver
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 Prise Zimt
  • 3 EL Schokolade, fein gehackt (meine hatte 80%)
  • Fett fürs Waffeleisen
  • Puderzucker
  • Vanillesoße, Schlagsahne, Rote Grütze oder, oder, oder .... je nach Gusto
Zubereitung:

Waffeleisen vorheizen.

Eier mit Zucker und Vanillezucker gut verrühren, Butter kräftig mit untermixen. Dann den Rum, Mehl, Zimt, Backpulver, Kakaopulver und Schokolade zu einem cremigen Teig verrühren.

Die Waffeln backen. Auf Küchenkrepp auskühlen lassen (sie sind nach dem Herausnehmen noch etwas weich, werden dann jedoch fest).

Und dann: Schmecken lassen. Falls es Reste gibt, diese im Kühlschrank aufbewahren und am nächsten Tag noch einmal kurz in der Mikrowelle aufwärmen (schmecken warm einfach besser und das Aroma wird wieder hervorgekitzelt).

Gaufres de Liège



Ich hatte eine Woche Urlaub und habe mir die Zeit genommen, in meinen Lieblings-Food-Blogs nach neuen Rezepten zu stöbern. Ich hatte Lust, etwas zu backen und fand schließlich in meinem allerliebsten Blog Kleiner Kuriositätenladen dieses Waffelrezept. Und das hatte es mir sofort angetan. Unser Student hält zwar seit einiger Zeit Maß bei Süßigkeiten, aber zum Frühstück werden Waffeln, Kuchen, Pancakes usw. immer sehr gern genommen ;-).  Also vielen Dank an Steph für's Backen, Fotografieren und Verbloggen, dem Studenten schmeckt's!

Zutaten:
  • 400 g Mehl
  • 165 ml lauwarme Milch
  • 1/2 Tüte Trockenhefe (3,5 g)
  • 1 Päckchen Bourbonvanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 150 g zimmerwarme Butter
  • 150 g Hagelzucker (lange gesucht und im Großmarkt gefunden)
Zubereitung:

Die Hefe mit dem Vanillezucker in der Milch verrühren. Mehl, die Prise Salz, Eier und Butter in eine Schüssel geben. Die Hefemilch dazu geben und mit dem Mixer (Knetwendel) gut verrühren. Der Teig ist recht schwer und die Rührbesen hatten bei mir anfangs einige Mühe, ich bin dann auf die Knetwendel umgestiegen.

Teig abdecken und eine halbe Stunde ruhen lassen.

In der Zwischenzeit das Waffeleisen aufheizen.

Nach der Ruhezeit das Waffeleisen mit einem Pinsel und etwas Öl einfetten, ich habe mein Formenspray benutzt.

Den Hagelzucker nun unter den Teig kneten.


Mit 2 Löffeln eiskugelgroße Teigmengen auf je eine Waffelform setzen und backen bis die Waffel bräunt und der Hagelzucker karamelisiert.

Fertige Waffeln auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Wir essen dazu eine schnelle Rote Grütze:


  • 1 Glas Sauerkirschen
  • 1 Puddingpulver
  • 1 Prise Zimt
  • 1/2 Glas Rotwein
  • 2 Handvoll gefrostete Erdbeeren, eventuell auch andere Früchte
Den Saft der Sauerkirschen in einen kleinen Kochtopf geben. Die Prise Zimt dazu geben und erhitzen. Den Rotwein mit dem Puddingpulver verrühren und unter schnellem Rühren so viel angerührtes Puddingpulver in den Saft geben, bis er die gewünschte Dicke erreicht hat. Dann die Kirschen hinzufügen und die gefrosteten Früchte darin auftauen lassen, ohne weiter zu erhitzen.

Schokoladen-Brownie-Muffins

Irgendwie bekam ich ganz kurzfristig doch Lust auf was Süßes zum Kaffee. Dann sind Muffins die richtige Wahl, denn sie sind ganz fix fertig. Zum Glück waren auch alle Zutaten im Haus ;-)



Zutaten (trocken):
  • 100 g Vollkornmehl (Weizen)
  • 150 g Mehl (405)
  • 2 gestr. TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 1/2 TL gemahlener Zimt
  • 3 EL Kakaopulver
  • 1Tasse (ca. 120 g) gehackte Walnüsse
Zutaten (nass):
  • 1 Ei
  • 120 g Rohrzucker
  • 80 ml Pflanzenöl (neutrales)
  • 1 TL Vanille-Backaroma
  • 300 ml Buttermilch


Zubereitung:

Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Ein Muffinblech einfetten (die Vertiefungen) oder in jede Vertiefung ein Papierförmchen setzen.

Die trockenen Zutaten einschl. der Nüsse in einer Schüssel vermischen.

In einer anderen Schüssel die nassen Zutaten gut miteinander verrühren. Dann die trockenen Zutaten unterheben, dass alles gut miteinander vermengt ist. Das geht sehr schnell per Hand mit einem Rührlöffel.

Dann schon den Teig in die Vertiefungen setzen. Diese dabei aber nur zu ca. 3/4 füllen, denn der Teig geht sehr schön auf.

Ca. 20 - 25 Minuten backen. Zur Sicherheit kann man mit einem Holzstäbchen testen, ob die Muffin innen auch durch sind.

Wer möchte, kann die Muffins natürlich noch dekorieren. Vor dem Backen z.B. auf jeden Teigklecks eine halbe Walnuss setzen. Oder nach dem Backen mit Schokoguss überziehen. Oder Sahne.

Ich mags gern ohne Deko. Das sind nur unnötige Kalorien ;-) Wichtig sind zwei Dinge: Das lockere und saftige Innenleben der Muffins und bei diesen hier vorgestellten dieser herrlich schokoladig-nussige Geschmack.


Gefunden habe ich das Rezept mal in dem kleinen Büchlein: "Jutta's Muffins - 100 Original Rezepte aus Kanada & USA" von Jutta Renz (Miss Muffin).

Ich habe die Mehlmengen ganz leicht erhöht, denn in dem Buch sind die Mengenangaben in Tassen mit umgerechneten Grammzahlen. Und nach meinen ersten Backversuchen vor ein paar Jahren war ich zunächst immer vom Ergebnis enttäuscht. Jetzt klappt's super und diese Muffins stehen nun regelmäßig auf dem Programm.