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Sonntag, 26. Februar 2012

Fougasse

Am Samstag hatten wir einen deftigen Linseneintopf mit Sucuk, den ich hier schon einmal verbloggt habe. Wir essen immer sehr gern Brot dazu. Warum denn immer "normale" Scheiben vom Baguette oder Roggenbrot? Eine gute Gelegenheit, statt der Baguettes mal  eine andere Form zu backen. Heute stand wieder der Brötchenteig von Bäcker Süpke auf dem Programm. In seinem Blog hat er hier das Rezept für seine legendäre Ost-Schrippe verraten. Fougasse trifft Ost-Schrippe! Wir waren vom Ergebnis begeistert.



  • 500 g Weizenmehl Type 550
  • 0,30l kaltes Wasser
  • 12 g frische Hefe, im Wasser auflösen
  • 10 g Meersalz
  • 5 g Backmalz
  • ca. 10 g zerlassenes abgekühltes Schmalz
Alles gut miteinander verrühren und mehrere Minuten verkneten. Mit einem Küchentuch abdecken und 1 Stunde bei normaler Zimmertemperatur ruhen lassen.
Dann den Teig etwas flach drücken, strecken und übereinanderschlagen, wieder 1 Stunde ruhen lassen.
Anschließend in 3 Teile teilen. Vorsichtig etwas flach drücken und dabei in eine annähernd dreieckige Form ziehen. Einschneiden wie auf dem Bild abgebildet. Einschnitte mit den Fingern etwas auseinander ziehen. Fougasse auf das Backblech (bei mir Lochblech) ziehen, noch einmal 20 Minuten ruhen lassen. 


25 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 220 °C backen. Schwaden nicht vergessen.


Und ja, ich weiß, dass ein Fougasse in Frankreich mit anderem Teig und oft mit Oliven verbacken wird... ;-)

Samstag, 5. November 2011

Parmesan-Brotstangen

Eine Idee als Mitbringsel oder für einen gemütlichen Abend mit Freunden, wenn bei Bier und Wein der kleine Hunger kommt.

Diese Brotstangen aus dem Buch von Richard Bertinet haben es mir angetan. Nachgebacken, aber leicht abgewandelt:



Und so geht's:

Zutaten für den Teig:
  • 500 g Weizenmehl Type 550
  • 0,30l kaltes Wasser
  • 12 g frische Hefe, im Wasser auflösen
  • 10 g Meersalz
  • 5 g Backmalz
  • ca. 10 g zerlassenes abgekühltes Schmalz
Zutaten für die Füllung:
  • 100 g schwarze Oliven
  • 100 g getrocknete Tomaten
  • 100 Parmesan
  • 2 TL getrocknete italienische Kräuter oder Kräuter der Provence
Die Zutaten für den Teig gut miteinander verrühren und mehrere Minuten verkneten. Dabei wird der Teig deutlich geschmeidiger und elastischer.  Mit einem Küchentuch abdecken und 1 Stunde bei normaler Zimmertemperatur ruhen lassen.
Dann den Teig vorsichtig auseinander ziehen (er ist elastisch wie ein Kaugummi) und übereinanderschlagen, dabei die Teigenden aneinander drücken. Vorsichtig in die Schüssel legen und wieder 1 Stunde ruhen lassen.

In der Zwischenzeit die Zutaten für die Füllung in kleine Würfel schneiden bzw. fein hacken. Ich hatte getrocknete Tomaten, die nicht in Olivenöl eingelegt waren. Ich habe sie mit kochendem Wasser überbrüht und kurz ziehen lassen.

Um die Masse geschmeidiger zu machen, habe ich noch einen Teelöffel Olivenöl untergerüht. Die Füllung sollte aber nicht vor Öl triefen!

Nach einer Stunde hat sich das Volumen des Teiges nahezu verdoppelt. Vorsichtig mit einer Teigkarte aus der Schüssel befördern. Die Luft sollte im Teig bleiben! Auf der ganz leicht bemehlten Arbeitsplatte wieder auseinander ziehen, so dass eine rechteckige Form entsteht. Darauf die Füllung verteilen, eher damit betreuen. Dann jeweils von der linken und rechten Seite zur Mitte einschlagen. Die Teigkarte gerne zu Hilfe nehmen. Die Teigenden wieder andrücken.

Den freien Teil der Arbeitsfläche leicht einmehlen (z.B. auch mit Maismehl oder Hartweizengrieß).

Nun mit der Teigkarte oder einem großen Messer ca. 1,5 cm breite Streifen schneiden. Auf die bemehlte Fläche legen und sofort an beiden Enden verdrehen und leicht andrücken, damit die Füllung im Inneren bleibt.

Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Backpapier macht sich gut, weil es leicht passieren kann, dass Teile der Füllung sonst auf dem Backblech anbrennen.

Im auf 220°C vorgeheizten Ofen ca. 15 min. backen.