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Samstag, 3. August 2013

Labneh

Endlich! Endlich schaffe ich es nach langer Zeit mal wieder, etwas Leckeres hier im Blog vorzustellen. An so heißen Tagen wie heute mag man gern etwas Frisches und Leichtes essen. Labneh gehört durchaus dazu und ist sehr schnell und unkompliziert selbst hergestellt. Labneh, ein Frischkäse aus Joghurt, kommt aus der orientalischen Küche. Ich habe meinen ersten Versuch mit einem Joghurt aus dem türkischen Supermarkt gemacht, werde aber sicher demnächst Joghurt aus Schafsmilch verwenden.



Und so einfach geht's:

Zutaten:
500 g Joghurt
1/2 TL Salz
Frische Kräuter
Mullwindel oder Küchentuch

Zubereitung:
Das Tuch sollte ohne Weichspüler gewaschen worden sein. Ansonsten einfach noch einmal gut ausspülen. Dann das Tuch über eine Schüssel legen und den Joghurt in das Tuch zum Abtropfen geben.
Am besten über Nacht abgedeckt in den Kühlschrank stellen.

Dann die Flüssigkeit abgießen und eventuell noch vorsichtig etwas ausdrücken. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und/ oder ganz nach Gusto frische Kräuter unterheben.






Passt wunderbar zu frischem Baguette :-)

Donnerstag, 7. Februar 2013

Mayonnaise ohne Ei

Mayonnaise mag ich nicht besonders. Ich mag auch Kartoffelsalat mit Mayonaise nicht sooo sehr. Und schon gar nicht mag ich es, wenn an der einen oder anderen Dönerbude statt Joghurtsauce Mayonaise in den Döner kommt. Aber Fleischsalat esse ich gern! Selten, aber sehr, sehr gern! Und da ich auch mal sehr gern eine neue Rezeptur ausprobiere, kam mir die kürzlich ausgestrahlte Sendung von "Rach, der Restauranttester" gerade recht. Rach stellte in dieser Sendung sein Rezept für eine Mayonaise ohne Ei vor. Der Vorteil: Auch Menschen mit Salmonellen-Phobie können sie ohne Angst genießen und auch ein Kartoffelsalat mit Mayonaise an einem heißen Grillabend wird nicht zur Salmonellen-Gefahr. 

Hier ist das kleine feine Rezept. Geht schnell und die Zutaten hat man meist auch im Haus. 



Zutaten:

80 ml Milch (ich habe sie direkt aus dem Kühlschrank genommen)

Ca. 180 ml neutrales Öl

1 TL frischer Zitronensaft

1 Prise Salz


Zum Abschmecken:

Dijon-Senf, Zitronensaft, etwas Pfeffer, weitere Zutatennach Gusto, z.B. Knoblauch oder gehackte Kräuter


Zubereitung:

Milch in ein schmales Gefäß gießen. 1 TL Zitronensaft hinzufügen und mit dem Pürierstab aufschäumen. Dann zunächst tröpfchenweise Öl hinzufügen, dabei den Pürierstab langsam auf und ab bewegen. Öl weiter - nun in kleinem Strahl - hinzufügen. 

Jetzt ein wenig auf die Konsistenz achten. Vielleicht wird nicht die gesamte Ölmenge benötigt. Sollte sie noch nicht fest genug sein, dann weiter vorsichtig Öl hinzufügen.

Senf und Salz, eventuell Zitronensaft am Schluss flott unterrühren. Ich habe dies dann rasch mit einem Löffel getan. Mit dem Pürierstab wurde sie mir dann auch schon einmal ganz plötzlich zu fest, fast bröckelig.




Donnerstag, 3. November 2011

Taboulé


Immer wieder ganz fantastisch zu Gegrilltem! Fast jeder mag diesen Salat und man kann damit also kaum etwas falsch machen, wenn man Gäste hat.

Laut Wikipedia ist Taboulé ein Gericht der libanesischen Küche. Das kann ich nicht beurteilen. Es ist aber auf jeden Fall richtig, dass es hunderte Varianten von diesem Rezept gibt.

Hauptzutaten sind Bulgur oder Couscous, Petersilie, Minze, Zitronensaft. Ich habe mein Rezept mal auf einer Coucous-Packung entdeckt und variiere es nur wenig.

Zutaten:
  • 1 Packung Couscous (aus dem Supermarkt oder Bio-Laden)
  • 1 Zitrone
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 1 Handvoll frische Minze
  • Lauchzwiebeln
  • 1/2  grüne Gurke
  • 1 gelbe Paprika, fein gewürfelt (fehlte mir heute)
  • Tomaten
  • Salz
  • Pfeffer
  • Ras el Hanout (Gewürzmischung)
  • Olivenöl
  • 1 TL Butter
Zubereitung:

Couscous nach Anleitung auf der Verpackung zubereiten. Nach dem Aufgießen des kochenden Wassers gleich den TL Butter und Salz hinzufügen. Während des Aufquellens immer wieder mit einer Gabel verrühren, damit es keine Klumpen gibt. Manchmal rühre ich auch mal mit der Hand und löse kleine Klümpchen zwischen den Fingern auf .

Dann kommen nach und nach die anderen Zutaten hinzu: In feine Ringe geschnittene Lauchzwiebeln, grob gehackte Petersilie, Couscousgewürz, den Saft der Zitrone (Menge nach Geschmack), klein geschnittene grüne Gurke, klein geschnittene Tomate, die gehackte Minze und etwas Olivenöl.

Pfeffern und salzen nach Geschmack. Immer wieder mit der Gabel auflockern!

Etwas durchziehen lassen und schon ist der Salat fertig!

Montignac:

Couscous:    65
Vollkorn-Couscous (Bio-Laden):     45

In Phase II ist Vollkorn-Couscous hin und wieder erlaubt.

Watermelon Salad

Ein herrlich erfrischender Sommersalat: Melone, kühlende Minze mit Schafskäsewürfeln und gerösteten Kürbiskernen. Gefunden habe ich diesen Salat in Jamie Olivers "Jamies Amerika". Dieser Wassermelonensalat mag für manche sehr ungewohnt in der Kombination mit dem salzigen Schafskäse sein. Aber nur Mut, einfach probieren :-)


Jamie Oliver lernte diesen Salat in der Wüste Arizonas bei den Navajos kennen. Die Navajo sind ein nordamerikanisches Indianervolk. Etwa 165.000 Navajo leben heute in einem Reservat von ca. 68.800 qm.

Zutaten:
  • 1 kleine oder halbe Wassermelone
  • 1 Handvoll Kürbiskerne
  • 150 Schafskäse oder Ziegenkäse
  • 1 Handvoll in feine Ringe geschnittene Frühlingszwiebel
  • 1 kl. Bund frische Minze
  • Saft von 1-2 Limetten
  • Olivenöl
  • Meersalz
  • frisch gemahlener Pfeffer
Zunächst die Kürbiskerne in einer kleinen Pfanne mit ein paar Tropfen Olivenöl und einer Prise Meersalz anrösten. Vorsicht, sie können beim Anrösten aus der Pfanne springen! Auf einen Teller schütten und beiseite stellen.

Die Melone aufschneiden, das rote Fleisch heraus schneiden, würfeln und weitestgehend von den Kernen befreien. Den Schafskäse ebenfalls würfeln. Die Melone in einer Schüssel mit Limettensaft anfeuchten, salzen und pfeffern und mit etwas Olivenöl überträufeln.

Auf einem Teller wie folgt anrichten:

Melonenwürfel, Schafskäsewürfel, Minzeblättchen und Frühlingszwiebelringe darüber verteilen, mit Kürbiskernen überstreuen.

Dazu passt natürlich wieder frisches Baguette.

Montignac:

Aufpassen!
Wassermelone hat einen GLYX von 75
Honigmelone von 60!

Büsumer Krabben-Salat

Ein Rezept, das ins kürzlich zusammengetragene  Hochzeitskochbuch für unsere Tochter aufgenommen wurde. Es klang so einfach und lecker, dass ich es ausprobieren wollte. Ein schneller Salat, leicht und frisch und ohne Brot auch ein wunderbares Abendbrot, wenn man sich nach Montignac ernähren möchte.


Zutaten:
  • 100g Krabben (Büsumer)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 6 Radieschen
  • 1 EL Dill
  • 1  Schuss Olivenöl
  • etwas frischer Zitronensaft
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer
Zubereitung:

Die Zwiebel klein würfeln und die Radieschen in feine Scheiben schneiden. Krabben, Zwiebenl, Radieschen und Dillspitzen mischen. Dann etwas Olivenöl und Zitronensaft hinzufügen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dazu passen in etwas Knoblauchöl geröstete Baguettescheiben.

Montignac:

JA, OHNE Brot!


Schmalz

In meiner Kindheit gab es regelmäßig Schmalzstullen. Und ich habe sie geliebt! Herrlich frisches Brot vom Bäcker mit Schmalz, dazu saure Gurke. Meine Mutter hat Schmalz mit Äpfeln und Zwiebeln ausgelassen, gewürzt mit Majoran, etwas Thymian, einem Lorbeerblatt und ein paar Pimentkörnern. Meine Schwiegermutter begeisterte ihre Familie mit einer einfacheren Version ohne Apfel, die mein Mann natürlich sehr liebte. Dann aber kam eine lange Pause ..... Alles zu fett, zu schwer verdaulich, zu viel Schwein.

Zeit für einen neuen Versuch mit einem etwas anderen Rezept, das auf zahlreichen Gartenpartys bereits für Begeisterung sorgte.



Das Rezept hat mein Bruder aus einer Fernsehsendung, die damals im DDR-Fernsehen viele Anhänger hatte: "Außenseiter-Spitzenreiter". Gesucht wurde das beste Schmalz im Ländle, gewonnen hat ein Metzger aus Eisleben mit diesem Rezept:

Zutaten:
  • 250 g durchwachsenen Schweinebauch
  • 250 g Schmalz (Würfel aus dem Kühlregal)
  • 1 große Zwiebel
  • 1 mittelgroßer säuerlicher Apfel
  • 3 - 4 EL Milch
Keine weiteren Gewürze!

Zubereitung:

Den Schweinebauch in kleine Würfel schneiden und mit ca. 1 EL Schmalz in einem Topf schön ausbraten. Dann Zwiebel- und Apfelwürfel hinzufügen. Ebenfalls kurz mitbrutzeln lassen. Darin dann den Würfel schmelzen lassen.

Kurz aufkochen, dann vom Feuer nehmen. Nach kurzer Abkühlzeit die Milch unterrühren. Sofort in ein Gefäß gießen und erkalten lassen.

Die Schmalzstulle mit frisch gemahlenem Pfeffer und Salz würzen. Dazu saure Gurke und ein kühles Bier. Ganz schlicht, deftig, lecker!

Montignac:

NEIN!!!