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Mittwoch, 21. Dezember 2011

Weihnachten 2011

Ich wünsche allen ein recht frohes und besinnliches Weihnachtsfest!


Es treibt der Wind im Winterwalde...

Rainer Maria Rilke (1875-1926)
Es treibt der Wind im Winterwalde
Die Flockenherde wie ein Hirt,
Und manche Tanne ahnt, wie balde
Sie fromm und lichterheilig wird.
Sie lauscht hinaus. Den weißen Wegen
Streckt sie die Zweige hin bereit
Und wehrt dem Wind und wächst entgegen
Der einen Nacht der Herrlichkeit.




Sonntag, 20. November 2011

Kater Felix und der Garten

Es ist ca. 2 Monate her, dass Kater Felix noch im Garten streunen konnte. Nun hat er mit seinem Herrchen den Sommersitz wieder gegen die warme Wohnung eingetauscht. Im Garten entstanden noch einige andere Fotos, die die Stimmung eines sonnigen Herbsttages widerspiegeln. Frühling und Herbst sind für mich die schönsten Jahreszeiten. Insofern gehöre ich zu den Menschen, die in diesem Jahr den Sommer nicht vermisst haben ;-)



Für mehr Fotos bitte auf den Link klicken.

Sonntag, 6. November 2011

Herbsttag

Ein sonniger Novembertag geht zu Ende. Es ist wie die Ruhe vor dem Sturm. War es nicht auch im letzten Jahr so, dass uns ein goldener Oktober und noch sonnige Novembertage vergönnt waren? Um dann innerhalb von Stunden beim nächsten Sturm die letzten Blätter von den Bäumen zu fegen? Um dann innerhalb von Stunden den Winter ins Land bringen?

Noch ein paar Fotos aus Mütterchens Garten und eines meiner Lieblingsgedichte von Rilke:



Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß. 
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren, 
und auf den Fluren laß die Winde los. 

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein; 
gieb ihnen noch zwei südlichere Tage, 
dränge sie zur Vollendung hin und jage 
die letzte Süße in den schweren Wein. 

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr. 
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben, 
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben 
und wird in den Alleen hin und her 
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben. 

Aus: Das Buch der Bilder, 1902