Mittwoch, 2. November 2011

Pflaumenmus

Pflaumenmus gibt es in jedem Supermarkt. Auch das nach Thüringer Art, das ich als Kind immer sehr gern gegessen habe. Aber noch besser schmeckte Pflaumenmus, wenn meine Großmutter es selbst gekocht hat. Ganz einfach, kein Zucker, dafür Zimt und Nelke und Walnuss-Schale.

Walnuss-Schale hatte ich nicht, die hätten für eine schöne dunkle Farbe gesorgt. Ich hatte nur 5 kg Pflaumen und Lust auf Pflaumenmus ohne Zucker.


Zutaten:
  • Pflaumen
  • Rotwein-Essig
  • Zimt, gemahlen
  • Nelke, gemahlen
Zubereitung:

Die Pflaumen waschen und entsteinen. Wer mag, kann sie vierteln oder noch kleiner schneiden. Ich habe sie halbiert gelassen.

Alles in einen großen ofentauglichen Topf geben. Ich habe dafür meinen Aluguss-Bräter zum Einsatz gebracht.

Ein wenig Rotwein-Essig über die Pflaumen träufeln. Bei 5 kg habe ich ca. 2 EL genommen. Dann mit Zimt und Nelke (oder nur Zimt) würzen. Bei meinen 5 kg hatte ich 2 TL Zimt und einen 1/4 TL Nelken.
Lieber etwas zaghafter würzen, der Geschmack entwickelt sich in den nächsten Stunden erst noch.
Den Bräter bei 100° C  in den Ofen schieben bei Ober- und Unterhitze. Einen Kochlöffel in die Ofentür schieben, damit ein kleiner Spalt geöffnet bleibt, um den Dampf entweichen zu lassen.

Dauer:

6 Stunden bei 100° C.
Ein wichtiger Hinweis zu diesem Rezept lautet: Nicht rühren, sonst müsse man immer rühren…. Ich habe gerührt und es hin wieder getan. Das lag aber an meiner Neugier. Angebrannt ist nichts.

Am Ende war ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Ich habe noch mit ca. 100 g Fruchtzucker nachgewürzt. Das muss und kann man ganz nach Gusto entscheiden.

In saubere Twist-off-Gläser füllen. Fertig!

Tipp: Ein schönes Mitbringsel für Freunde!

Montignac:
Ja, wenn ohne Zucker oder mit Fruchtzucker.

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