Donnerstag, 22. Dezember 2011

Karamellisiertes Apfelmus aus dem Ofen

Ich liebe Apfelmus! Schon als Kind mochte ich am liebsten Apfelmus von meiner Großmutter selbst gekocht.  Oder das meiner Mutter von ihrem wunderbaren Apfel Gravensteiner. Mit den Jahren musste ich aber auch feststellen, dass mir gekauftes Apfelmus aus dem Glas zu süß ist. Geschmacklich ist es trotz des Zuckers Meilen vom selbst gekochten entfernt und auch das Beimengen von anderen Früchten kann bei mir nicht punkten. Also hatte ich kürzlich schon eine "Flotte Lotte" in der Hand. Die benutzte meine meine Großmutter für das "Durchnuddeln" der gekochten Äpfel. Der Preis ließ mich zunächst von dieser Idee Abstand nehmen. Und wie vernünftig ich doch manchmal auch sein kann, denn kurz darauf fand ich hier bei grain de sel - salzkorn das folgende Rezept.

Äpfel geschält und in Stücke geschnitten im Römertopf
Zutaten:
  • 2 kg Äfel
  • 1/4 TL Zimt, evt. eine Prise gemahlene Nelken oder Muskat

Zubereitung:

Äpfel waschen und schälen. Vierteln oder achteln und in einen Tontopf schichten. Ich habe mit Erfolg meinen Römertopf  damit zum Einsatz gebracht. Dann den Topf mit Deckel bei 160 °C  für mehrere Stunden  in den Backofen stellen. Ich hatte ihn für 4 Stunden im Ofen. Etwas länger geht auch. Michaela von Salzkorn lässt den Topf noch länger im Ofen (ca. 6 Stunden) und schreibt, dass eine französische Nachbarin ihr einmal eine Kostprobe eines nahezu schwarzen Apfelmuses geschenkt hätte. Wichtig ist die dunklere Farbe in jedem Fall, denn sie ist Ausdruck des Karamellisierens des Fruchtzuckers. Und das bringt auch den wunderbaren Geschmack.

Unglaublich lecker! Aromatisch, fruchtig und ganz ohne zusätzlichen Zucker!

1 Kommentar:

  1. Dieses Apfelmus hat seinen Siegeszug wirklich verdient - ich glaube vorallem zur Freude derer, die es nachgemacht haben. Freut mich, dass es auch dir so gut gefällt!

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