Samstag, 5. November 2011

Butterkuchen oder Zuckerkuchen

....oder Schuedi, wie ich ihn unter diesem Namen bei Paules ki(t)chen vor wenigen Tagen entdeckt habe. Ich habe ihn nachgebacken und bin begeistert! Bisher kannte ich doch nur Butterkuchen oder Zuckerkuchen vom Blech beim Bäcker. Supersüß und zu trocken. Kein Grund für eine kleine Sünde zum Kaffee. Aber bei diesem Rezept - 1000 Dank an Paule - ist die Verführung gelungen! Locker, aromatisch, saftig, was soll ich sagen - zu Dritt haben wir den Kuchen zum Kaffee vernascht.


Zutaten:
  • 350 g Mehl Type 550
  • 160 g Milch
  • 20 g frische Hefe
  • 50 g Butter
  • 30 g Rohrzucker
  • 1 Ei
  • 1 TL Salz
Für den Belag:
  • ca. 80 g weiche Butter
  • ca. 4 EL Rohrzucker
Zubereitung:

Hefe in 3 Esslöffel lauwarmer Milch auflösen und zur Seite stellen.

Restliche Milch, Butter und Zucker erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist. Die Zucker-Butter-Milch darf nicht zu heiß sein, sonst nimmt die Hefe Schaden!

Mehl in eine Rührschüssel geben. Milchmischung hinzugeben, sowie Ei und aufgelöste Hefe. Alles ungefähr 4 Minuten gut kneten. Salz hinzugeben und weitere 8 Minuten kneten. Zugedeckt 40 Minuten ruhen lassen.

Eine Tarte- oder Springform einfetten, das Rezept ist für eine Form von 28 cm Durchmesser.

Den Teig aus der Schüssel nehmen, rund formen und mit den Händen in die Form drücken, nicht ausrollen. Zugedeckt erneut ca. 30-40 Minuten gehen lassen.

Backofen 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Anschließend mit dem Daumen mehrere Vertiefungen in den Kuchen drücken und Stückchen von der weichen Butter in den Löchern verteilen. Zum Abschluss etwas Butter über die gesamte Oberfläche streichen. Dann mit Zucker bestreuen, nicht zu zaghaft ;-)

Ca. 20 Minuten backen bis er die gewünschte Bräune hat.


Schmeckt frisch am besten, gern noch ein wenig warm. Sollte noch ein Stückchen am nächsten Tag übrig sein, dann kann man dieses für ca. 2 oder 3 Sekunden in die Mikrowelle geben. Der Kuchen ist wieder fluffig und schmeckt wie frisch aus dem Ofen.

Kommentare:

  1. Ein fantastisches Rezept!!! Zusammen mit dem ebenso großartigen Johannisbeer-Baiser-Kuchen ist das der neue Lieblingskuchen meiner Familie!
    Danke dafür!!!!!!
    Patrizia

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  2. Sieht lecker aus ;) ... nur Nährwertangaben wären noch super !

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    1. Ja, aber manchmal würde das Wissen darüber den Genuss beeinträchtigen ;-) Wer sehr auf die Linie achten muss, sollte diesen Kuchen nicht jeden Tag essen ;-)

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  3. Tolles Rezept. Mein 1. Hefekuchen überhaupt. Deine Tipps, die Liebe zum Backen und reichlich Geduld zauberten ein Ergebnis, dass nicht nur optisch meine Verkoster begeisterte. Danke für dieses Erfolgserlebnis :)

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  4. Geniales Rezept. Herrlich. Ich habe ihn jetzt auch schon 5 mal gebacken. Meine Kollegen freuen sich immer wieder wenn der Kuchen auf den Tisch kommt. Ich mache noch einen Vorteig und gebe zusätzlich noch einen Teelöffel Zucker zur Hefemilch dann geht die Hefe noch besser. Und den fertigen Teig stelle ich in der Schüssel auf ein Körnerkissen.
    Vielen Dank für dieses leckere Rezept.

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  5. Hi zusammen, habt ihr Erfahrungen mit dem Einfrieren von Resten dieses Kuchens?

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    1. Hallo, man kann ihn gut einfrieren. Nach ein paar Wochen war er aber bei uns schon wieder aufgebraucht. Bei längerer Lagerung könnten sich Eiskristalle rund um das Produkt bilden. Das beeinträchtigt dann - finde ich jedenfalls - den Geschmack. Ich lasse den Kuchen immer in Ruhe auftauen. Einen Frischekick bekommt er, wenn er für wenige Sekunden in die Mikrowelle kommt. Dann schmeckt er wie frisch gebacken. Mann kann ihn auch noch einmal für ca. 10 Minuten in den Ofen schieben. Dann sollte man ihn mit Backpapier abdecken, damit er nicht austrocknet.

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  6. Ich habe das Rezept mit Dinkelmehl gebacken,da meine Enkelin kein Weißmehl darf.ist super gelungen

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    1. Super, guter Tipp. Ich hätte Bedenken gehabt. Werde ich sicher auch probieren.

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